Samstag, 29. Dezember 2012

Youtube greift durch!


Youtube gilt heute, durch ihr „Klickzahlen-Ranking“ als inoffizielle Rangliste für Videos weltweit. Ob Musikvideos, Werbevideos oder Videos von Privatpersonen, jeder kann sich auf Youtube eine Fan-Community aufbauen und von hohen „Klickzahlen“ profitieren.

Besonders die Musikindustrie hat sich in den vergangenen Jahren Youtube als Plattform zur Vermarktung von neuen Songs oder Plattenträgern zu Nutze gemacht.
Youtube fungiert einerseits für Musiker als Plattform, um weltweit berühmt zu werden oder die Erfolgszahlen aufrecht zu erhalten. Andererseits impliziert dies natürlich auch einen Profit für die Plattenfirmen der Musiker. Youtube stellt somit ein enorm gewinnbringendes Marketinginstrument für die Musikindustrie dar.

Die Tatsache, dass Youtube kürzlich etlichen Plattenfirmen, wie Sony oder Universal etliche „Klicks“ aberkannt hat, ist dadurch für die Musikindustrie umso gravierender. Youtube hat wegen Verdachtes von gefälschten „Klickzahlen“ strikt durchgegriffen und der Plattenfirma Universal 1 Milliarde Views gestrichen. Sony ist mit über 850 Millionen Views etwas besser davon gekommen.

Youtube unterstellt den Plattenfirmen von sogenannten „BlackHat Methoden“ Gebrauch gemacht zu haben, um ihre „Klickzahlen“ zu erhöhen und ihre Videos dadurch populärer zu machen, als sie tatsächlich sind.

Zu ihrem Schritt gegen künstlich aufgewertete Videos meinte Youtube nur: „Das ist kein Fehler im System oder eine Sicherheitslücke, es ist eine Verschärfung der Klickzahlen-Bestimmungen.“

Semantisches Web – Web 3.0 – künstliche Intelligenz


Das semantische Web wird in diversen Beiträgen im Internet als intelligentes Internet umschrieben. Doch was genau ist damit gemeint?

Ich versuche dies an folgendem Beispiel aufzuzeigen:

Heutzutage kommt es oft vor, dass man bei einer Suchabfrage auf Google oder Yahoo, etliche Resultate mit Bezug auf die in der Suchanfrage verwendeten Suchbegriffe erhält, jedoch besteht oft kein Zusammenhang zwischen den Resultaten der einzelnen Begriffe. Die Suchmaschinen sind derzeit noch nicht in der Lage, diese Suchbegriffe in einen Kontext zu stellen. Sie suchen jeden Suchbegriff einzeln und somit erhält der User bei Suchabfragen meist nicht dass, wonach er sucht, sondern muss die Resultate erst filtern, um überhaupt zum gewünschten Resultat zu gelangen.

Dies soll mit dem Web 3.0, auch semantisches Web genannt, geändert werden. Das Internet soll also in Zukunft intelligenter werden und dem User Resultate liefern, welche auf den Kontext seiner Suchabfrage abgestimmt sind. Dies soll mittels semantischen Beschreibungen der Daten ermöglicht werden. Hierzu dient beispielsweise die Web Ontology Language (OWL). Ein Beispiel für OWL wären die sogenannten Hashtags, welche man beispielsweise bei Instagram verwenden kann, um seine Bilder zu beschreiben. Somit wird die Suche nach diesen Bildern erleichtert.

Bleibt nur noch die Frage offen, wann es wohl soweit sein wird.
Aufgrund der Tatsache, dass das deutsche Bundeswirtschaftsministerium bereits ein enorm kostspieliges Forschungsprogramm zu diesem Zweck gestartet hat, kann man jedoch schlussfolgern, dass es wohl nicht mehr allzu lange dauern wird.

Freitag, 28. Dezember 2012

Beats by dr. dre - Das Erfolgskonzept schlechthin.


Die Erfolgs-Combo bestehend aus Jimmy Lovine (CEO),  Co-Founder und Aushängeschild Andre Romelle Young, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Dr. Dre und Präsident & COO Luke Wood lancierte im Jahr 2006 die Marke beats by dr. dre.

Beats by dr. dre bietet eine Rundumlösung für Musikbegeisterte und Trendsetter. Von Headphones, über Speakers bis hin zum Beats Audio Sound System ist alles dabei, was den Kunden mit Musik verbindet.

Der Brand, hat in einem Wahnsinnstempo den globalen Musikmarkt auf den Kopf gestellt und geniesst zum heutigen Tage einen sehr guten Ruf.

Den Erfolg kann man zu einem Grossteil klar dem Aushängeschild, weltberühmten Musikproduzenten und Rap-Superstar Dr. Dre zuschreiben.
Doch nicht nur er hat den Brand zu dem gemacht, was er heute ist. Die Macher von beats by dr. dre haben bei der Entwicklung ihres Marketing Konzeptes bewusst auf Trendsetter und Idole gesetzt und dafür gesorgt, dass vor allem diese Personen die Produkte verwenden. Von Musikern wie beispielsweise Diddy, Lady Gaga, Lil’ Wayne bis hin zu Sportlern und Sportclubs wie zum Beispiel die Fussballer von Real Madrid oder Shaquille O’neal, beats by dr. dre versorgt sie alle mit ihren Produkten. Und das ist schon der Clou an der ganzen Sache. Schnell noch ein Foto davon, wie einer der oben genannten die Kopfhörer von Beats by dr. dre aufgesetzt hat,  dieses dann auf Facebook oder anderen Platformen  im Internet posten und schon hat man eine weltweites Kundennetz. Eine aus meiner Sicht perfekte Marketingstrategie.

Doch was tun, wenn die Fotos der Berühmtheiten mit den Kopfhörern nicht mehr für den Erfolg ausreichen?
Genau, man besorgt sich einen Flagshipstore mitten in New York City, in denen nicht nur die Produkte verkauft werden können, sondern auch regelmässig Meet & Greets oder Auftritte diverser Stars stattfinden.
Auch ich, als bekennender Beats-Fanatiker war im Store und war total begeistert. Der Store ist ganz schlicht eingerichtet, mit ein paar ausgestellten Produkten und Bildern an den Wänden und einer Soundbox, für spontane Aufnahmen von Musikern. Ein Traum für jeden beats Liebhaber!

Freitag, 21. Dezember 2012

(S)CRM

Als ich mich im Internet über das Thema Social Customer Relationship Management schlau machte, rechnete ich eigentlich nicht gross damit, etwas darüber zu finden, da das Thema noch ziemlich jung ist.

Doch entgegen meiner Erwartungen, fand ich zahlreiche Pages, auf welchem die Thematik erklärt, kritisiert und diskutiert wird.

Social CRM scheint in Zukunft ein eminent wichtiger Bestandteil von Unternehmensstrategien zu sein und Unternehmen sollten bereits jetzt versuchen SCRM so gut wie möglich in ihrer Unternehmensstrategie zu verankern.

Erstaunt hat mich, dass an der Universität Zürich bereits ein Modul, mit der Thematik SCRM angeboten wird. Hier wurde mir klar, wie weit das Thema tatsächlich schon ist.

Montag, 26. November 2012

Elevator Pitch

Der Elevator Pitch (die Fahrstuhl-Rede) ist dazu da, um Drittpersonen (meist Investoren) die eigene Geschäftsidee kurz zu präsentieren.

Solche Pitches dauern meist zwischen 30 Sekunden und 3 Minuten und bieten somit nur einen sehr kleinen Spielraum, um die Idee auf den Punkt zu bringen. Und genau das ist das wichtigste, mit wenigen Worten grosses Interesse wecken!

Wir haben bereits im Modul BPL2 die Möglichkeit gehabt einen Elevator Pitch durchzuführen, dieser dauerte allerdings nur 30 Sekunden und nicht 2 Minuten wie am vergangenen Freitag.
Es war eine grosse Herausforderung die eigene Geschäftsidee, von welcher man am liebsten den ganzen Tag sprechen würde in nur knapp 30 Sekunden zu präsentieren, für einen kleinen Einblick hat es jedoch gereicht.
Das Besondere an diesem Pitch war, dass wir in tatsächlich während einer Fahrstuhlfahrt im Lift der BFH halten durften!

Flagshop!

Flagship Store, ein Abbild einer ganzen Unternehmung auf wenigen Quadratmetern.

Flagship Stores fungieren als Aushängeschild einer Marke. Sie sind meist an einer exklusiven Lage, glänzen auffällig mit diversen Merkmalen der Marke und stärken somit die Präsenz der Marke und sind ein geeignetes Mittel zur Kundenbindung.

Ein aus meiner Sicht sehr positives Beispiel eines Flagship Stores begegnet mir jeden Morgen auf dem Weg in die Schule. Nämlich der relativ neue Shop von Thömus am Hirschengraben in Bern.


Freitag, 2. November 2012

Der Schrank der Träume


 
Der im Jahre 2009 von Heineken veröffentlichte Werbespot überzeugt nicht nur bezüglich des Unterhaltungseffektes, er lässt Träume wahr werden

Welche Frau träumt schon nicht von ihrem eigenen begehbaren Kleiderschrank? Und welcher Mann kann sich schon nicht vorstellen, einen überdimensionalen Kühlschrank gefüllt mit Bier Zuhause zu haben?

Heineken gelingt es mit ihrem Werbespot nicht nur Träume in den Köpfen der Männer zu wecken. Sie bringen es tatsächlich fertig, den Traum einer jeden Frau mit Bier in Verbindung zu setzen.

Eine aus meiner Sicht sehr gelungene Form des Storytellings.